Das Netzwerk Mobility goes Additive 

Mobi­li­ty goes Addi­ti­ve e.V.

Vereinsprofil

Mobi­li­ty goes Addi­ti­ve ist ein neu­tra­les Netz­werk, das sich mit den Mög­lich­kei­ten der addi­ti­ven Fer­ti­gung (3D Druck) befasst. Unse­re Schwer­punk­te rich­ten sich an den Her­aus­for­de­run­gen der erd­ge­bun­de­nen Mobi­li­täts- und Logis­tik­bran­che aus. In unse­rem Netz­werk betei­li­gen sich Unter­neh­men, For­schungs­ein­rich­tun­gen und Insti­tu­tio­nen am gemein­sa­men Erfah­rungs­aus­tausch. Mobi­li­ty goes Addi­ti­ve schafft einen Mehr­wert für unse­re Mit­glie­der durch Know-how-Trans­fer, Schu­lun­gen sowie gemein­sa­me Inno­va­ti­ons­ent­wick­lun­gen und For­schungs­tä­tig­kei­ten mit star­kem Anwen­der­be­zug. Um die Mit­glieds­in­ter­es­sen zu ver­tre­ten sind wir folgt orga­nis­ert

Vorstand

Uwe Fresenborg
Vorstandsvorsitzender

Uwe Fre­sen­borg ist der Vor­sit­zen­de der Geschäfts­füh­rung der DB Fahr­zeug­in­stand­hal­tung GmbH und ver­tritt im Netz­werk die Inter­es­sen des Kon­zerns Deut­sche Bahn AG mit welt­weit über 300.000 Mit­ar­bei­tern. Als Ver­tre­ter der Anwen­der­sei­te hat Uwe Fre­sen­borg ein gro­ßes Inter­es­se dar­an, dass Bau­tei­le schnell ver­füg­bar sind. So sieht er beson­ders im Ersatz­teil­ma­nage­ment gro­ßes Poten­zi­al für den Ein­satz addi­ti­ver Tech­no­lo­gi­en. Nach einem Maschi­nen­bau­stu­di­um mit dem Schwer­punkt Luft- und Raum­fahrt­tech­nik in Bre­men hat Uwe Fre­sen­borg 22 Jah­re lang Erfah­run­gen in der Luft­fahrt­in­dus­trie, auch in Ver­bin­dung mit dem The­ma 3D-Druck, gesam­melt. Als Initia­tor und Vor­stands­vor­sit­zen­der des Netz­wer­kes Mobi­li­ty goes Addi­ti­ve ist es sein Anlie­gen, den 3D-Druck in der Mobi­li­täts- und Logis­tik­bran­che gemein­sam mit star­ken Part­nern vor­an­zu­trei­ben und als Tech­no­lo­gie für indus­tri­el­le Seri­en­fer­ti­gung zu eta­blie­ren.

Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann
stellv. Vorstandsvorsitzender

Prof. Dr.-Ing. Claus Emmel­mann lei­tet seit 2001 das Insti­tut für Laser- und Anla­gen­sys­tem­tech­nik an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ham­burg-Har­burg (TUHH). Mit sei­nem Team von Wis­sen­schaft­lern betreibt er For­schung und Ent­wick­lung in der Laser­trenn-, Laser­fü­ge- und 3D Laser­druck­tech­no­lo­gie sowie Ent­wick­lung von Laser­sys­tem­kom­po­nen­ten für die Auto­mo­bil-, Schiff-, Flug­zeug- und Werk­zeug­in­dus­trie sowie die Medi­zin- und Kunst­stoff­tech­nik.

Als Autor von über 400 natio­na­len und inter­na­tio­na­len Ver­öf­fent­li­chun­gen grün­de­te Prof. Emmel­mann 2009 die LZN Laser Zen­trum Nord GmbH als Spin-off aus der TUHH und lei­tet die­se seit­her als Geschäfts­füh­rer.

Das LZN über­führt neu­es­te For­schungs­er­geb­nis­se aus der Laser­ma­te­ri­al­be­ar­bei­tung in indus­tri­el­le Anwen­dun­gen und führt For­schungs- und Ent­wick­lungs­pro­jek­te für füh­ren­de Tech­no­lo­gie-Unter­neh­men wie Air­bus, Audi, BMW, Cloos, Daim­ler, Sie­mens, Trumpf und VW durch.

Jürgen Mues
Vorstand

Jür­gen Mues ist Mit­glied der Geschäfts­füh­rung und Lei­ter des Asset Manage­ment bei der SBB Car­go AG. Die SBB Car­go beschäf­tigt rund 3000 Mit­ar­bei­ten­de und ver­fü­gen über mehr als 6800 Güter­wa­gen sowie rund 500 Trieb­fahr­zeu­ge. SBB Car­go trans­por­tiert Güter sicher und mit hoher Pünkt­lich­keit – und ent­las­tet dar­über hin­aus die Stras­se nach­hal­tig und wir­kungs­voll. Als diplo­mier­ter Inge­nieur für Pro­duk­ti­ons­tech­nik und einem Exe­cu­ti­ve MBA HSG in Logis­tik­ma­nage­ment und ver­tritt Jür­gen Mues die Anwen­der­sei­te im Netz­werk aus Sicht eines wei­te­ren Schie­nen­ver­kehrs­un­ter­neh­mens. Nach sei­ner Bereichs­lei­ter­tä­tig­keit für Logis­tik und Infor­ma­tik bei der Roche Con­su­mer Health Hol­ding GmbH ist Jür­gen Mues 2006 zur SBB Car­go gewech­selt.

Johannes Emmelheinz
Vorstand

Johan­nes Emmel­heinz ist seit 2014 CEO der Sie­mens Mobi­li­ty Custo­mer Ser­vices. Nach einem Stu­di­um in der Bio­me­di­zin­tech­nik an der Uni­ver­si­tät Gie­ßen hat Johan­nes Emmel­heinz fast 30 Jah­re lang Erfah­rung in der Medi­zin- und Mobi­li­täts­in­dus­trie gesam­melt.
“Addi­ti­ve Manu­fac­tu­ring (AM) ist für uns ein ent­schei­den­der Inno­va­ti­onschritt. Im Ser­vice wer­den wir durch die­se Tech­no­lo­gie in die Lage ver­setzt, Ersatz­tei­le mit klei­nen Stück­zah­len über die gesam­te Lebens­dau­er unse­rer Pro­duk­te kos­ten­ef­fi­zi­ent und schnell ver­füg­bar zu haben. Wir sind in der Lage die Logis­tik­ket­ten zu revo­lu­tio­nie­ren und Ersatz­tei­le Vor­ort zu dru­cken.
AM eröff­net dar­über hin­aus die Mög­lich­keit auf Schwach­stel­len, die im Lau­fe des Betriebs erkannt wur­den,  mit Design­kor­rek­tu­ren zeit­nah zu reagie­ren.
Fazit: AM wird zu höhe­rer Ver­füg­bar­keit und nied­ri­ge­ren Gesamt­kos­ten füh­ren.

Kassenprüfer

Philip Janssen
Kassenprüfer

Phi­lip Jans­sen lei­tet die Pro­duk­ti­on der DB Fahr­zeug­in­stand­hal­tung GmbH, dem Full Ser­vice-Dienst­leis­ter für die Instand­hal­tung von Schie­nen­fahr­zeu­gen mit 13 Stand­or­ten und rund 7.500 Mit­ar­bei­tern. Für ihn spie­len Stand­zei­ten von Fahr­zeu­gen eine wesent­li­che Rol­le, die mit dem Ein­satz der addi­ti­ven Fer­ti­gung durch eine schnel­le­re Beschaf­fung von Ersatz­tei­len ver­kürzt wer­den kön­nen. Chan­cen bestehen laut Phi­lip Jans­sen auch in sin­ken­den Lager­kos­ten, wenn Bau­tei­le mit­tels 3D-Druck zuneh­mend nach  Bedarf pro­du­ziert wer­den. Mit sei­nem Hin­ter­grund als ehe­ma­li­ger Unter­neh­mens­be­ra­ter und stu­dier­ter Diplom-Kauf­mann steht Phi­lip Jans­sen dem Netz­werk bera­tend zur Sei­te. Zudem hat er das Amt des Kas­sen­prü­fers inne.

Advisory Council

Steffen Kuhn
Beirat

Stef­fen Kuhn ist Dipl.- Ing. der Kunst­stoff­tech­nik. Nach frü­hen Sta­tio­nen im Auto­mo­ti­ve Sek­tor, bei z.B. TRW Auto­mo­ti­ve und im For­schungs­zen­trum des dama­li­gen Daim­ler­Chrys­ler Kon­zerns, war Herr Kuhn als bera­ten­der Inge­nieur im Hau­se DELO Indus­trie Kleb­stof­fe ange­stellt. Sein wei­te­rer Weg führ­te ihn über den Luft- & Raum­fahrt-Kon­zern PPG Aero­space und das deut­sche Fami­li­en­un­ter­neh­men WERIT Kunst­stoff­wer­ke, für fast 7 Jah­re (ab 2006) in die Selbst­stän­dig­keit. In die­ser Zeit war Herr Kuhn an der Grün­dung von meh­re­ren Start-Up-Unter­neh­men betei­ligt, meist in der Posi­ti­on des Tech­ni­schen Geschäfts­füh­rers.
Im Jahr 2013 wur­de Herrn Kuhn die Geschäfts­feld­ent­wick­lung der Seri­en Pro­duk­ti­on mit­tels Addi­ti­ver Fer­ti­gung, beim euro­pa­weit größ­ten 3D-Prin­ting Ser­vice Unter­neh­men Mate­ria­li­se, ange­bo­ten. Seit Janu­ar 2016 ist Herrn Kuhn dar­über hin­aus mit der Ent­wick­lung des Aero­nau­tik-Geschäf­tes in Deutsch­land, der Schweiz und bei Key Accounts in Öster­reich betraut.

Nikolai Zaepernik
Beirat

Niko­lai Zaeper­nick ist seit dem Früh­jahr 2011 für EOS, dem Welt­markt­füh­rer für indus­tri­el­les 3D Dru­cken, tätig und ver­ant­wor­tet das Geschäft in Zen­tral Euro­pa. Zuvor arbei­te­te er über zehn Jah­re für Sie­mens, zuletzt als Stra­te­gie­lei­ter der Divi­si­on ‚Dri­ve Tech­no­lo­gies‘. In sei­ner Sie­mens Zeit war er in ver­schie­de­nen ope­ra­ti­ven Funk­tio­nen in den Geschäf­ten ‚Moti­on Con­trol Solu­ti­ons‘ und ‚Anla­gen-Engi­nee­ring für Auto­mo­bil­wer­ke‘ tätig. Mit dem Schwei­zer Unter­neh­men Car­tier bil­de­te die Uhren­in­dus­trie den Ein­stieg in sein Berufs­le­ben. Niko­lai Zaeper­nick ist Diplom­in­ge­nieur Maschi­nen­bau und trägt einen MBA Titel.

Dr. Andreas Leupold LL.M.
Beirat

Dr. Andre­as Leu­pold ist seit mehr als 20 Jah­ren als Rechts­an­walt für Unter­neh­men aus aller Welt mit dem Haupt­fo­kus auf den Rechts­ge­bie­ten IT, neue Tech­no­lo­gi­en, Daten­schutz, Medi­en, Lizen­zen und gewerb­li­cher Recht­schutz tätig. Als Pro­zess­an­walt in allen Instan­zen für eini­ge sehr bekann­te Unter­neh­men und Unter­neh­mens­grup­pen ver­fügt er über lang­jäh­ri­ges recht­li­ches Pra­xis­wis­sen. Er wird in der Han­dels­blatt-Lis­te der bes­ten Wirt­schafts­an­wäl­te und in der Best Lawy­ers Ger­ma­ny Lis­te für Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie und Medi­en­recht geführt. In 2016 wur­de sei­ne Kanz­lei Leu­pold Legal mit dem “Glo­bal Law Experts — 3D Prin­ting Law Firm of the Year in Ger­ma­ny” Award aus­ge­zeich­net und in 2017 erhielt sei­ne Kanz­lei den Cor­po­ra­te Intl Glo­bal Award „3D Prin­ting Sec­tor Law Firm of the Year in Ger­ma­ny“.

Seit eini­gen Jah­ren befasst sich Dr. Leu­pold inten­siv mit den Ent­wick­lun­gen im Bereich der addi­ti­ven Fer­ti­gung und die damit ver­bun­de­nen recht­li­chen Anfor­de­run­gen für Unter­neh­men.
Zum The­ma indus­tri­el­ler 3D Druck & Recht hält er Vor­trä­ge und lei­tet In-hou­se Wei­ter­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen für Manage­ment und Rechts­ab­tei­lun­gen in Groß­un­ter­neh­men. Er ist Autor des im Ver­lag Franz Vah­len erschie­ne­nen Rat­ge­bers „3D-Druck, Addi­ti­ve Fer­ti­gung und Rapid Manu­fac­tu­ring“ und Her­aus­ge­ber des im Som­mer 2017 im Ver­lag C. H. Beck erschei­nen­den Wer­kes für Unter­neh­men „3D-Prin­ting: Recht, Wirt­schaft und Tech­nik des indus­tri­el­len 3D-Drucks“, in dem Auto­ren aus Indus­trie und Rechts­wis­sen­schaf­ten die aktu­el­len The­men des 3D Drucks für Unter­neh­men behan­deln. Dar­über hin­aus ist Dr. Leu­pold zusam­men mit Rich­te­rin Sil­ke Gloss­ner seit vie­len Jah­ren Her­aus­ge­ber des im Ver­lag C.H. Beck ver­öf­fent­lich­ten Mün­che­ner Anwalts­hand­bu­ches IT-Recht. Rechts­an­walt Dr. Andre­as Leu­pold ist Grün­dungs­mit­glied und Bei­rat von Mobi­li­ty goes Addi­ti­ve.

Rolf Härdi
Beirat

Rolf Här­di wur­de 1962 in der Schweiz gebo­ren, wo er sei­ne Jugend ver­brach­te. Nach der Aus­bil­dung zum Elek­tro­me­cha­ni­ker bei der Brown Bove­ri AG Schweiz (BBC) folg­te ein Elek­tro­tech­nik-Stu­di­um (HF) an der ABB Tech­ni­ker­schu­le in Baden und anschlie­ßend jah­re­lan­ge Erfah­rung in ver­schie­de­nen Eisen­bahn­be­rei­chen. Nach einem Abschluss im Exe­cu­ti­ve MBA an der Not­ting­ham Uni­ver­si­ty Busi­ness School und ver­schie­de­nen Manage­ment- und Geschäfts­füh­rer­po­si­tio­nen wur­de Rolf Här­di im Jah­re 2012  als Geschäfts­füh­rer in die Knorr-Brem­se SfS GmbH beru­fen, wo er neben der regio­na­len Ver­ant­wor­tung ver­schie­de­ner Län­der für das glo­ba­le Engi­nee­ring ver­ant­wort­lich ist.

Klaus Roeser
Beirat

Klaus Roeser ist seit 24 Jah­ren für die Paul Scho­cke­möh­le Unter­neh­mens­grup­pe tätig, seit 2007 u.a. als Geschäfts­füh­rer der Paul Scho­cke­möh­le Logistics GmbH & Co.KG (PSL) und wäh­rend die­ser Zeit maß­geb­lich mit dafür ver­ant­wort­lich, dass PSL sich als ein moder­nes, mit­tel­stän­di­sches Logis­tik­un­ter­neh­men mit Sitz im wirt­schaft­lich erfolg­rei­chen Olden­bur­ger Müns­ter­land eta­blie­ren konn­te. Getrie­ben von einem stark unter­neh­me­ri­schen Ansatz, ist er der Über­zeu­gung, dass es wich­tig ist, bei den poten­ti­ell dis­rup­ti­ven Anwen­dungs­mo­del­len, die der 3D Druck bie­tet, Chan­cen und Poten­tia­le früh­zei­tig zu erken­nen und unter­neh­me­ri­sches Han­deln dem­entspre­chend anzu­pas­sen. Es ist ihm ein Anlie­gen, den 3D –Druck in den Mit­tel­stand und länd­li­chen Raum zu trans­fe­rie­ren. Schon seit sei­ner Kind­heit, über Abitur, Bun­des­wehr, Bank­aus­bil­dung und betriebs­wirt­schaft­li­ches Stu­di­um hin­aus, hat sich Klaus Roeser den Pfer­den ver­schrie­ben und ist heu­te als Equi­pe Chef der deut­schen Dres­sur Natio­nal­mann­schaft eine tra­gen­de Säu­le des sehr erfolg­rei­chen Teams.