The leading international network for Additive Manufacturing in mobility and logistics

Mobi­li­ty goes Addi­ti­ve e.V.

Unsere Ziele im Additive Manufacturing

Additive Manufacturing

Im Zeit­al­ter von Indus­trie 4.0 gilt es, die Her­aus­for­de­run­gen, denen Indus­trie und For­schung gegen­über­ste­hen, früh­zei­tig zu erken­nen. Kür­ze­re Inno­va­ti­ons­zy­klen, kom­ple­xe­re Sys­tem­pro­duk­te, zuneh­men­de Vari­an­ten­viel­falt und höhe­re Kun­den­an­for­de­run­gen bei einem gleich­zei­tig stei­gen­den Kos­ten­druck erfor­dern wirt­schaft­lich sinn­vol­le Lösun­gen. Addi­ti­ve Fer­ti­gungs­ver­fah­ren sind ein wich­ti­ger Trei­ber für den Wan­del zur Indus­trie 4.0. Gegen­über her­kömm­li­chen Fer­ti­gungs­ver­fah­ren im indus­tri­el­len Ein­satz ermög­licht die 3D-Druck-Tech­no­lo­gie die Her­stel­lung hoch­kom­ple­xer Geo­me­tri­en und damit auch eine Erwei­te­rung um neue Funk­tio­nen. Die Opti­mie­rung von Pro­zes­sen, kür­ze­re Markt­ein­füh­rungs­zei­ten, ein gerin­ge­rer Mate­ri­al- und Res­sour­cen­ver­brauch und die Opti­on, indi­vi­du­el­len Kun­den­wün­schen gezielt ent­spre­chen zu kön­nen, sind wich­ti­ge Argu­men­te für den Ein­satz die­ser Schlüs­sel­tech­no­lo­gie. Gleich­zei­tig ist die Pro­zess­ket­te addi­ti­ver Fer­ti­gungs­ver­fah­ren sehr kom­plex und viel­schich­tig. Spe­zi­al­wis­sen aus unter­schied­lichs­ten Dis­zi­pli­nen ist daher erfor­der­lich.

Unsere Mission

Das Netz­werk Mobi­li­ty goes Addi­ti­ve begeg­net die­sen Her­aus­for­de­run­gen, indem es als zen­tra­le Platt­form die Wert­schöp­fungs­po­ten­zia­le ent­lang der Pro­zess­ket­te bün­delt und den wech­sel­sei­ti­gen Kom­pe­tenz­auf­bau sei­ner Mit­glie­der för­dert. Ein wich­ti­ges Ziel ist die gemein­schaft­li­che Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Pro­duk­te und damit ein­her­ge­hend der geziel­te Know-how- und Infor­ma­ti­ons­trans­fer. Die Iden­ti­fi­zie­rung neu­er Geschäfts­fel­der, der Auf­bau pro­fi­ta­bler Geschäfts­kon­tak­te und die Eröff­nung neu­er inter­na­tio­na­ler Märk­te tra­gen dazu bei, die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Mit­glie­der zu erhö­hen.

Visi­on

We are the leading international network for Industrial Additive Manufacturing. One of our focal points is on rapid manufacturing of spare parts.

Warum ein Netzwerk?

Der 3D-Druck erfährt gera­de eine hohe Auf­merk­sam­keit und gilt als eine der Schlüs­sel­tech­no­lo­gi­en von Indus­trie 4.0. Doch die Stra­te­gie “wir kau­fen uns einen Dru­cker und fan­gen an (selbst) zu pro­du­zie­ren” erweist sich in der Regel als nicht spon­tan umsetz­bar.

War­um? Maschi­nen im pro­fes­sio­nel­len Ein­satz­be­reich erfor­dern hohe Inves­ti­tio­nen und umfang­rei­che Kennt­nis­se der Nut­zer und Bedie­ner. Zudem sind recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen zu klä­ren, bevor gedruckt wer­den kann.

Unter­neh­men, die in die addi­ti­ve Fer­ti­gung ein­stei­gen, durch­lau­fen also häu­fig die glei­che Lern­kur­ve. Hier wol­len wir zur Beschleu­ni­gung bei­tra­gen und Kon­tak­te zu erfah­re­nen Unter­neh­men ver­mit­teln. Von beson­de­rem Inter­es­se ist dabei die Opti­mie­rung der Sup­ply Chain durch eine bedarfs­ge­rech­te Ersatz­teil­fer­ti­gung. Vor die­sem Hin­ter­grund bil­det das Rapid Manu­fac­tu­ring von Ersatz­tei­len  einen Schwer­punkt unse­rer Netz­werk-Akti­vi­tä­ten. 

Schwerpunktthemen des Netzwerks Mobility goes Additive e.V.

Ziel vom Netz­werk Mobi­li­ty goes Addi­ti­ve e.V. ist, im Sin­ne der Anwen­der, Tei­le seri­ell per 3D Druck her­stel­len zu kön­nen. Das heißt über län­ge­re Zeit­räu­me mit ver­schie­den Maschi­nen die glei­chen hohen Qua­li­täts­an­sprü­che rea­li­sie­ren und absi­chern zu kön­nen.

Dazu bedarf es tech­no­lo­gi­scher und pro­zes­sua­ler Lösun­gen, ent­spre­chend aus­ge­bil­de­te Mit­ar­bei­ter sowie einer digi­ta­len Beschaf­fungs­ket­te und ent­spre­chen­der recht­li­cher Absi­che­rung.

Zulassung

Ziel ist die Pro­duk­ti­on auch sicher­heits­re­le­van­ter (Ersatz-)Teile, deren Zulas­sungs­pro­ze­de­re mög­lichst durch­gän­gig stan­dar­di­siert wer­den soll. Kon­kret sol­len fol­gen­de The­men vor­an­ge­trie­ben wer­den:

  • Zulas­sung von sicher­heits­re­le­van­ten Bau­tei­len
  • ggf. Ablei­tung an Stan­dar­di­sie­rung und Nor­mung
  • Gewähr­leis­tungs­recht, Pro­dukt­si­cher­heit und -haf­tung

Lead: Maxi­mi­li­an Kun­kel (Sie­mens)

Nächster Termin: 17. Mai

Soft-Skill / Ausbildung / Know-How

Die 3D Druck-Bran­che wächst aktu­ell und abseh­bar so deut­lich, dass nicht hin­rei­chend aus­ge­bil­de­te Mit­ar­bei­ter zur Ver­fü­gung ste­hen. Zudem bedarf das Design für addi­ti­ve Fer­ti­gung ande­rer Kon­struk­ti­ons­kennt­nis­se. Daher möch­ten wir gern die­se Arbeits­pa­ke­te mit fol­gen­den The­men in Angriff neh­men:

  • Schu­lungs­an­ge­bot
  • Aus­bil­dungs­gän­ge initi­ie­ren
  • Eige­ne Ver­tie­fungs­rich­tung / Stu­di­en­gang 3D Druck
  • Sys­te­ma­tik Bau­tei­li­den­ti­fi­zie­rung

Lead: Olaf Stein­mei­er (Fraun­ho­fer IAPT)

Nächster Termin: vsl. im Mai
Supply Chain

Digitale Supply Chain

Die direk­te Gegen­über­stel­lung der Her­stell­kos­ten zwi­schen her­kömm­li­chen Tech­no­lo­gi­en, z.B. Spritz­guss, und der addi­ti­ven Fer­ti­gung ver­gleich Äpfel mit Bir­nen. Addi­ti­ve Fer­ti­gung rech­net sich in der Regel durch Ein­be­zie­hung der Total Cost of Ownership und bedarf einer wei­te­ren Stei­ge­rung der Effi­zi­enz. Daher sol­len in die­sem Schwer­punkt fol­gen­de The­men getrie­ben wer­den:

  • Total Costs of Ownership-Ansatz
  • Indus­tria­li­sie­rung der Anlagen/effizienter Ein­satz
  • Redu­zie­rung Mate­ri­al­kos­ten durch güns­ti­ge­re Einkaufspreise/ Über­füh­rung in Ein­kaufs­ge­nos­sen­schaft

Lead: Stef­fen Kuhn (EOS)

Sustainability

ökologische Nachhaltigkeit

Das Eta­blie­ren einer neu­en Pro­duk­ti­ons­tech­no­lo­gie bringt auch Her­aus­for­de­run­gen und Fra­gen mit sich, die sich vor allem an aktu­el­len gesell­schaft­li­chen The­men aus­rich­ten. Im Fall einer auf den ers­ten Blick sehr ener­gie­in­te­nis­ven Fer­ti­gungs­me­tho­de ist das natür­lich unter ande­rem die Fra­ge nach der Nach­hal­tig­keit des Pro­zes­ses.

  • Öko­bi­lanz gedruck­ter Tei­le
  • Schad­stoff­aus­stoß
  • Lebens­dau­er­ver­län­ge­run­gen

Lead: Gero Cor­man (Volks­wa­gen Group)

Nächster Termin: 23. April

Rechtliche Rahmenbedingungen

Der Druck von Tei­len bringt die Klä­rung von recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen mit sich. Ins­be­son­de­re, wenn Druck­auf­trä­ge unter­neh­mens­in­tern oder -extern um die Welt geschickt wer­den, stellt sich die Fra­ge nach Gewähr­leis­tungs­recht im inter­na­tio­na­len, ver­trag­lich zu regeln­den Kon­text. Mit fol­gen­den The­men möch­ten wir zur Klä­rung bei­tra­gen:

  • Recht­li­che Bedeu­tung von tech­ni­schen Nor­men
  • Ver­trags­ge­stal­tung
  • Road­map Pro­zess­land­schaft AM mit recht­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen
  • IT-Sicher­heit

Lead: Dr. Andre­as Leu­pold (Leu­pold Legal)

Nächster Termin: 14. April

IT / Blockchain

Die addi­ti­ve Fer­ti­gung geht wie kei­ne ande­re Fer­ti­gungs­tech­no­lo­gie mit IT-Pro­zes­sen Hand in Hand. Ein CAD-Modell ist die Grund­la­ge jedes Drucks, Kraft­fluss­si­mu­la­tio­nen sind die Vor­aus­set­zung zur (bio­ni­schen) Opti­mie­rung von Bau­tei­len. Doch auch bei den The­men Indi­vi­dua­li­sie­rung, Pro­zess­op­ti­mie­rung und -sicher­heit kommt nie­mand ohne die rich­ti­ge Soft­ware aus. Im Netz­werk möch­ten wir das Know-How ver­schie­de­ner IT-Berei­che zusam­men­brin­gen und so gemein­sam an noch bes­se­ren Lösun­gen arbei­ten.

  • CAD-Pro­zes­se
  • Pro­zess­ana­ly­se zur Opti­mie­rung von AM-Pro­zes­sen in Unter­neh­men
  • Block­chain-Lösun­gen für mehr Daten­si­cher­heit

Change Management

Unter Chan­ge Manage­ment las­sen sich Maß­nah­men zusam­men­fas­sen, die eine umfas­sen­de und bereichs­über­grei­fen­de Ver­än­de­rung  zur Umset­zung neu­er Struk­tu­ren, Sys­te­me und Pro­zes­se in einer Orga­ni­sa­ti­on bewir­ken sol­len.

Mit Hil­fe eines gelun­ge­nen Chan­ge Manage­ments wol­len wir Unter­neh­men für die addi­ti­ve Fer­ti­gung begeis­tern und dafür sor­gen, dass eine erfolg­rei­che Ein­füh­rung der Tech­no­lo­gie zum Woh­le des Unter­neh­mens gelingt. Der Arbeits­kreis will mit sei­ner Arbeit die Mit­ar­bei­ter bei der Ein­füh­rung von AM in den Mit­tel­punkt der Über­le­gun­gen stel­len, mit­hil­fe der eige­nen Erfah­run­gen über Erfol­ge und Miss­er­fol­ge die Ein­füh­rung neu­er Denk­wei­sen för­dern und so zu einem schnel­len, effi­zi­en­ten Ein­satz der Tech­no­lo­gie füh­ren.

  • Einen Leit­fa­den für die erfolg­rei­che Ein­füh­rung von AM in ein Unter­neh­men auf­bau­en
  • Mit­glie­dern direk­tes Feed­back geben, um lau­fen­de The­men und Pro­jek­te im eige­nen Haus zu ver­bes­sern
  • Wie soll­te man mit mög­li­chen Ängs­ten vor der Tech­no­lo­gie und über­zo­ge­nen Erwar­tun­gen an die­se Tech­no­lo­gie umge­hen?
  • Wie kann / soll man die­ses Ver­fah­ren in der Orga­ni­sa­ti­on ver­an­kern?

Lead: Oli­ver Cyna­mon (FIT AG)

Nächster Termin: vsl. im Mai