3D-Druck in Metall optimieren mit Software für Prozesssimulation

Toolcraft simuliert additive Fertigungsprozesse mit Simufact Additive
Simufact und Toolcraft kooperieren bei der Optimierung von metallischen 3D-Druckprozessen

Machen künf­tig gemein­sa­me Sache: Micha­el Wohl­muth, Geschäfts­füh­rer und CEO simu­fact engi­nee­ring gmbh (links) und Chris­toph Hauck.

Hamburg/Georgensgmünd, 13. Sep­tem­ber 2017 – Addi­ti­ve Fer­ti­gungs­pro­zes­se, oft auch als 3D-Druck bezeich­net, erobern die Welt der indus­tri­el­len Fer­ti­gung und eta­blie­ren sich als wei­te­res Fer­ti­gungs­ver­fah­ren. Doch abseits aller Eupho­rie reift die Erkennt­nis, dass auch die­se Art zu fer­ti­gen gelernt sein will. Aus CAD-Daten direkt ein rea­les Teil zu dru­cken, wie­der­hol­bar in bes­ter Qua­li­tät, ist eine der aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen für addi­tiv fer­ti­gen­de Unter­neh­men.
Um sich hier bes­ser auf­zu­stel­len, setzt Tool­craft, Fer­ti­gungs­dienst­leis­ter für 3D-Druck in Metall, künf­tig die Soft­ware­lö­sung Simu­fact Addi­ti­ve für die Simu­la­ti­on von metall­ba­sier­ten addi­ti­ven Druck­ver­fah­ren ein.

3D-Druck­pro­zes­se opti­mie­ren bevor Druck­kos­ten für Real­tei­le ent­ste­hen
Der Ein­satz von Simu­la­ti­ons­soft­ware, in der Druck­pro­zes­se rea­li­täts­nah model­liert wer­den, ist ein wich­ti­ger Lösungs­an­satz, um addi­ti­ve Fer­ti­gungs­pro­zes­se zu opti­mie­ren und sie effi­zi­en­ter und kos­ten­güns­ti­ger zu gestal­ten. „Wir haben Simu­fact Addi­ti­ve aus­gie­big getes­tet und gese­hen, dass uns die­se Lösung in der täg­li­chen Pra­xis wei­ter­hel­fen wird,“ sagt Chris­toph Hauck, Geschäfts­füh­rer bei Tool­craft. „Unse­re Kun­den erwar­ten, dass wir in der frü­hen Pro­jekt­pha­se 3D-Druck­auf­trä­ge schnell auf ihre Rea­li­sier­bar­keit prü­fen – die Simu­la­ti­on des Fer­ti­gungs­pro­zes­ses ist der Schlüs­sel dafür. Im Zuge der wei­te­ren Opti­mie­rung der Bau­tei­le lie­fert uns die Simu­la­ti­on schnell und kos­ten­güns­tig Hin­wei­se, wie sich der Druck­pro­zess bei ver­schie­de­nen Stütz­struk­tu­ren, unter­schied­li­chen Aus­rich­tun­gen im Bau­raum sowie ver­än­der­ten Maschi­nen­pa­ra­me­tern ver­hält,“ ergänzt Hauck. Simu­fact Addi­ti­ve berech­net Ver­zü­ge und Span­nun­gen im Bau­teil, zeigt die Gefahr von Druck­ab­brü­chen auf und ver­rin­gert die Anzahl der rea­len Ver­su­che bis zum erfolg­rei­chen Druck deut­lich.

Toolcraft-Kunden wie Airbus können in Zukunft vom Einsatz der Simulationstechnologie von Simufact profitieren.

Tool­craft-Kun­den wie Air­bus kön­nen in Zukunft vom Ein­satz der Simu­la­ti­ons­tech­no­lo­gie von Simu­fact pro­fi­tie­ren.

Addi­ti­ve Fer­ti­gungs­pro­zes­se simu­lie­ren – der kür­ze­re Weg zur Seri­en­rei­fe
Simu­fact Addi­ti­ve ist eine leis­tungs­star­ke und ska­lier­ba­re Soft­ware­lö­sung für die Simu­la­ti­on
metall­ba­sier­ter addi­ti­ver Fer­ti­gungs­pro­zes­se. Die Simu­la­ti­on des 3D-Druck­pro­zes­ses gibt Auf­schlüs­se über Ver­zü­ge und Eigen­span­nun­gen im Bau­teil und damit die Grund­la­ge für die Ent­wick­lung geeig­ne­ter Gegen­maß­nah­men, bevor das ers­te Teil jemals gedruckt wird. Simu­fact Addi­ti­ve deckt die kom­plet­te fer­ti­gungs­na­he AM-Pro­zess­ket­te für Pul­ver­bett­schmelz­ver­fah­ren ab und simu­liert den eigent­li­chen Druck sowie nach­fol­gen­de Pro­zes­se wie die Wär­me­be­hand­lung zum Abbau von Span­nun­gen im Bau­teil, das Abschnei­den der Grund­plat­te, das Ent­fer­nen von Stütz­struk­tu­ren sowie das heiß-iso­sta­ti­sche Pres­sen (HIP). Simu­fact Addi­ti­ve wird vor­wie­gend in Unter­neh­men der Luft- und Raum­fahrt, der Auto­mo­bil­in­dus­trie und deren Zulie­fe­rer- und Dienst­leis­ter­un­ter­neh­men ein­ge­setzt.

Pra­xis­ge­trie­be­ne Wei­ter­ent­wick­lung der Soft­ware
Simu­fact und Tool­craft haben ver­ein­bart, bei der Opti­mie­rung von addi­ti­ven metall­ba­sier­ten Fer­ti­gungs­pro­zes­sen eng zusam­men­zu­ar­bei­ten. „In Tool­craft haben wir einen Part­ner gefun­den, der sich als hoch­pro­fes­sio­nel­ler Dienst­leis­ter und Exper­te in der addi­ti­ven Fer­ti­gung bereits einen Namen gemacht hat,“ so Micha­el Wohl­muth, Geschäfts­füh­rer und CEO bei Simu­fact. „Wir wer­den uns inten­siv zum Ein­satz der Soft­ware in der Pra­xis aus­tau­schen. Die Simu­la­ti­on von addi­ti­ven Fer­ti­gungs­pro­zes­sen ist eine jun­ge Dis­zi­plin mit einem hohen Inno­va­ti­ons­po­ten­zi­al; umso wich­ti­ger ist es für uns, die nächs­ten Schrit­te der Wei­ter­ent­wick­lung
an den Anfor­de­run­gen des Mark­tes aus­zu­rich­ten,“ sagt Wohl­muth. „Der inten­si­ve Dia­log mit den Anwen­dern unse­rer Soft­ware ist dafür essen­zi­ell.“

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